Sicherheit: Tipps für Kinder, Jugendliche und Erwachsene PDF Drucken E-Mail

 

 

"Besser ist es, den Verbrechen vorzubeugen als sie zu bestrafen."

Cesare Beccaria (1738-1794)

Beccaria steht für Aufklärung und gilt als Wegbereiter der modernen Kriminologie.

Er prägte das Primat vorbeugender Kriminalpolitik.

 

(Über-) Lebensmotivation

Gib niemals auf !

 

Umgang mit Gewalt

den Überblick behalten und besonnen bleiben

Sicherheitsabstand - wenn möglich

klar und deutlich reden, siezen, das Verhalten kritisieren - nicht die Person

Blickkontakt halten

Grenzen setzen

und / oder

kreativ die Situation entschärfen...

 

Unterwegs

Wachsam sein, wenn möglich in der Nähe von anderen Menschen bleiben.

Wenn Hilfe benötigt wird: Wo ist die nächste "Rettungsinsel" = Geschäft, Apotheke, Bäckerei, ...?

 

Absprachen

Kinder und Jugendliche erzählen ihren Eltern, wohin sie gehen und wann sie wieder zurückkommen.

Die Eltern machen dies ebenso. Wenn sich etwas ändert oder verzögert, ist ein Anruf empfohlen.

Das stärkt das gegenseitige Vertrauen und wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, können alle schneller reagieren.

 

Telefonnummern von Eltern / Angehörigen im Handy

Helfern auf einfache Art den NotfallKontakt ermöglichen: www.imnotfall.de

 

Notfallpläne im Urlaub und zuhause

Vorbereitet sein: Trainieren Sie das Verhalten im Brandfall, bei Einbruch und anderen Katastrophen.

Machen Sie sich Fluchtwege bewusst und bestimmen Sie mit Ihrer Familie Treffpunkte.

 

Prävention und Tipps

Faltblatt "Kinderschutzfibel" zum Download und Anregungen auf der Webseite Initiative Vermisste Kinder.

 

Eltern haften für ihre Kinder?

Kinder haften ab dem 7. Lebensjahr, wenn sie vorsätzlich handeln !

Gesetzestexte und Informationen zu Graffiti, Sprayer, Eltern & LehrerInnen und Geschädigte auf den Seiten der Ordnungspartnerschaft Graffiti in Münster.

 

Weltweiter Sicherheitshinweis


Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlung sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, relativ gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Das Auswärtige Amt gibt aktuelle Reisewarnungen und die Auflistung der Länder heraus.

 

Buchtipp

Mut zur Angst - Wie Intuition uns vor Gewalt schützt

Gavin de Becker

ISBN 3-8105-0222-7

Wir alle erleben in unserem Alltag Situationen, in denen wir uns bedroht fühlen. Doch woran können wir erkennen, ob unser Misstrauen und unsere Furcht berechtigt oder eingebildet sind?

Gavin de Becker, Amerikas führender Sicherheitsexperte, zeigt, wie wir zwischen unnötigen Sorgen und echter, lebensrettender Angst unterscheiden könnnen. Praxisnah und fesselnd geschrieben.

 

Beratung

Nummer gegen Kummer

Anonyme Beratung kostenlos für Kinder, Jugendliche und Eltern.

 

Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern

Die wichtigsten Informationen zu den Beratungsstellen in Münster: Suche nach Stichwortverzeichnis und KontaktAdressen: www.beratungstellen-muenster.de


Schulpsychologie

Kostenlose Beratung für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen sowie kompaktes Wissen zu Auffälligem Verhalten, Mobbing, Gewalt und Möglichkeiten schulischer Intervention, Lernen und Lehren, kleines Lexikon von Angst über Konzentration bis weiterführende Schule.

 

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen - 08000 116 016

365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen. Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung – Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an die passende Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter. Der Anruf und die Beratung sind kostenlos.

Auch Fachkräfte, die im Rahmen ihres beruflichen oder ehrenamtlichen Einsatzes mit Gewalt gegen Frauen konfrontiert werden, können sich jederzeit an das Hilfetelefon wenden. Darüber hinaus richtet sich das Angebot auch an alle anderen Menschen, die Frauen helfen wollen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Das können z. B. Familienangehörige, Freundinnen und Freunde oder Bekannte sein.

Auch wenn die Betroffenen kein Deutsch sprechen oder sich nicht ausreichend verständigen können, erhalten diese beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen Unterstützung. Mit Hilfe von Dolmetscherinnen ist eine Beratung in vielen Sprachen möglich.
Hörgeschädigte und Gehörlose können über einen Relay-Dienst unkompliziert in Kontakt mit den Beraterinnen des Hilfetelefons treten – barrierefrei per Gebärden- oder Schriftsprachdolmetscher und kostenlos.

Online-Beratung www.hilfetelefon.de <http://www.hilfetelefon.de> in Form von E-Mail und Chat.

 

Kinderschutzambulanz / Clearingstelle für Professionelle aller Berufsgruppen

Die Clearingstelle ist ein multiprofessionelles, einzelfallorientiertes Fach- und Beratungsgremium. Sie hat den Auftrag, eingegangene Hinweise und Verdachtsmomente auf sexuellen Missbrauch, körperliche und emotionale Misshandlung sowie Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen multiprofessionell zu beurteilen und das notwendige fachliche Vorgehen, insbesondere auf die erforderlichen Kinderschutzinteressen, aufeinander abzustimmen. Konkret bedeutet dies, dass nach der Fallvorstellung in der Clearingstelle eine Verdachtsbeurteilung und Einschätzung durch alle dort Beteiligten erfolgt und am Schluss verbindliche Vereinbarungen stehen. Jeder Fall wird grundsätzlich anonym behandelt. mehr...

 

Konflikte bearbeiten - Mobbing verhindern / Gewalt gegen Lehrer

Broschüren Nr. 17 und Nr. 18 zum download auf der Homepage der Bezirksregierung Münster

 

Häusliche Gewalt

Die Seite des Arbeitskreises Gewaltschutzgesetz in der Stadt Münster richtet sich an Menschen, die Unterstützung und Informationen zum Thema "Häusliche Gewalt" suchen. Häusliche Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und bedarf sehr unterschiedlicher und vielschichtiger Herangehensweisen, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.

 

Leitfaden für Ärztinnen, Ärzte und Institutionen

Das Projekt "Gewalt gegen Kinder" will mithelfen, die auch bei Fachleuten bestehenden Informationsdefizite abzubauen, wenn es darum geht, gegen Kinder verübte Gewalt zu erkennen und sachgerecht darauf zu reagieren.

Dieses Internetportal "www.gewalt-gegen-kinder.de" bietet neben dem Leitfaden als Online- und PDF-Version viele weiterführenden Informationen, Ansprechpartner und Adressen.

Erst durch den gemeinsamen Einsatz von medizinischem, psychologischem, sozialpädagogischem und jugendpflegerischem Fachwissen und der Überwindung sektoraler Grenzen, kann den vielfältigen Dimensionen von Kindesmissbrauch entgegengewirkt werden.

 

Opferhilfe

Der Weisse Ring kann Opfern auf vielfältige Weise helfen: von der persönlichen Betreuung nach der Straftat über Hilfestellungen im Umgang mit den Behörden, Erholungsprogramme, einem Hilfescheck für eine anwaltliche Erstberatung bei einem frei gewählten Anwalt, Rechtsschutz, einem Hilfescheck für eine kostenlose psychotraumatologische Erstberatung bei Belastungen in Folge einer Straftat, Begleitung zu Gerichtsterminen sowie der Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen.

Unter der kostenfreien EU-einheitlichen Nummer 116 006 ist ab sofort der Beratungsdienst für Opfer von Verbrechen täglich von 7 bis 22 Uhr geschaltet.

 

Internet / Medien

 

SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht

Informationen und konkrete Tipps für die Medienerziehung: Internet, Soziale Netzwerke, Handy / Smartphone, Games / Onlinegames, TV, Film und mehr: SCHAU HIN!

 

Das Internet vergisst nichts!

Mit deutlichen und leicht verständlichen Botschaften wollen Jugendschützer, die Bundesregierung, Musiksender und soziale Netzwerke Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihren persönlichen Daten im Internet animieren.

Laut der Studie "Jugend, Information, (Multi)media" (JIM) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Süd-West aus dem Jahr 2008 nutzen 84 Prozent der 12- bis 19-Jährigen Web-2.0-Angebote. "Watch your Web" will über das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aufklären und darüber informieren, wie Kinder und Jugendliche sich und ihre Daten schützen können. Hierzu vermittelt die Kampagne unter anderem vier Kernbotschaften: "Das Internet vergisst nichts!", "Was einmal im Internet steht, kann sich schnell verbreiten!", "Virtuelles ist real!" und "Im Internet ist man nicht immer ungestört!".

 

Mehr Sicherheit im Netz

Die EU-Initiative www.klicksafe.de mit KlickTipps für Kinder; Spots, Links zu Beschwerdestellen, LehrerHandbuch, Zusatzmodulen und weiteren Materialien (auch in Türkisch und Russisch).

 

Dein Schutz im Web

juuuport ist eine Website von Jugendlichen für Jugendliche. Die Scouts wollen mit juuuport eine Plattform schaffen, auf der sie sich austauschen können über ihre Erlebnisse oder Probleme im Web, mit dem Handy oder beim Computerspielen.


Sicherheitskompass - sicher am Computer

Tipp von der Seite www.polizei-beratung.de:

Aktuelle Hard- und Softwarekomponenten werden häufig nur mit geringen oder mittelmäßigen voreingestellten Sicherheitsstandards ausgeliefert. Dies gilt ebenso für Betriebssysteme wie für Komponenten drahtloser Netzwerke.

Als Anwender dieser Hard- und Software sollten Sie die eingesetzten Komponenten, ihre Vorzüge und ihre Risiken kennen. Machen Sie sich mit ihnen vertraut und halten Sie sich auf dem Laufenden. Nutzen Sie auch Angebote, die Ihnen grundlegendes Wissen rund um das Thema PC verschaffen wie beispielsweise den Erwerb eines "PC-Führerscheins".

 

Der Sicherheitskompass soll Ihnen helfen, die 10 häufigsten Sicherheitsrisiken zu erkennen und zu verringern.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. November 2013 um 11:06 Uhr
 
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