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Projekte / AGs in Schulen
Stärkung des Selbstbewusstsein
Selbstschutz = Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
Umgang mit Beleidigung und Hänselei
Umgang mit Abziehen = räuberische Erpressung
Umgang mit Ärger und Wut
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Selbstbehauptung, Konflikttraining, Selbstschutz und Deeskalation sind heute wichtige Themen für Mädchen und Jungen.

Unsere Projekte, Workshops und AGs zur Gewaltprävention führen wir seit 1997 in Grundschulen und in weiterführenden Schulen durch.

Jegliche Art von Gewalt darf nicht toleriert werden. Die SchülerInnen sollen den erfolgreichen und kreativen Umgang mit Stress-, Konflikt- und Gewaltsituationen erlernen.

Unter der Leitlinie "Kinder und Jugendliche stark machen" werden Schwerpunkte ausgewählt; Mädchen und Jungen können diese Bausteine getrennt oder gemeinsam erfahren:

 

  • Selbstbehauptung
    Anti-Opfer-Rollenspiele
    Stärkung des Selbstwertgefühls
    Stimmtraining
    Selbstverteidigung
    Umgang mit Wut

 

  • Stärkung des Selbstbewusstseins
    Prävention sexualisierter Gewalt
    Klassengemeinschaft fördern / Kooperation und Fairständnis
    Suchtvorbeugung
    Reaktionstraining / Schulung der Aufmerksamkeit

 

  • Konflikttraining
    Deeskalation
    Zivilcourage
    ActionSpiele / Regeln akzeptieren
    Förderung der Kommunikationsfähigkeit
    Anti-Provokationstraining

 

Formen: Impulstraining, AG's, Projektunterricht, Workshops am Wochenende, Wandertage, ...
Der Ablauf ist prozessorientiert; wir passen unsere Konzepte jeder Gruppe individuell an.

Wir nennen Ihnen gerne unsere Referenzen und geben Ihnen Tipps zur Finanzierung!

 

Peter-Wust-Schule Münster

Weitere Informationen zu Projekten für Kinder und Jugendliche in der Schule erfahren Sie hier.

 

13. Münsteraner Konflikttagung

Ausgrenzung - Integration - Teilhabe. Ein Wechselspiel - Erfolgreiche Konzepte für mehr Vielfalt an Schulen und in der Jugendhilfe"

Mi, 13. November 2013

Veranstalterin: Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster

Hier finden Sie weitere Informationen zur Konflikttagung.

 

11. Münsteraner KONFLIKTTAGUNG
Di, 08.12.2009

Erfolgreiche Konzepte der Gewaltprävention an Schulen und in der Jugendhilfe

Workshop „Lasst uns viele Brücken bauen“
Wie gestalte ich Atmosphäre und motiviere meine Schüler/innen?

 



Die TeilnehmerInnen sollen verschiedene Faktoren, die für Atmosphäre in Gruppen und Klassen entscheidend sind, gemeinsam erarbeiten und daraus die Begünstigung für Motivation von Kindern und Jugendlichen ableiten.
Wenn Kopf und Herz voll sind mit Ablenkung und der Körper mit Unwohlsein kämpft, wo soll da Platz sein für lustbetontes Lernen?
„Was geht? ... „Das geht!“ ist auch als Austausch von erfolgreichen Beispielen aus der Praxis gedacht. Darüber hinaus werden Ansätze, Methoden und Konzepte vorgestellt, die im Schulalltag hilfreich sind.
Vertrauen aufbauen fördert die Klassengemeinschaft und steigert das „Glücksgefühl“ der SchülerInnen. „Lasst uns viele Brücken bauen“- auch mit Regeln, die gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden und auch Sinn (für die Umsetzung) machen. So werden diese stärker wahrgenommen und nachhaltiger akzeptiert.

 

 

Dieser Workshop zeigt einen Ausschnitt aus unserer Arbeit in Kindergärten, Schulen und Einrichtungen: praktische Übungen, Tipps und Tricks zur Gewaltprävention und Stärkung von Menschen.
Die Anregungen können genutzt werden, um mit SchülerInnen gemeinsam kreative Lösungen zu finden, wenn gegenseitiges Vertrauen bis zur Zivilcourage gefördert werden soll.
Es wird aufgezeigt, wie Kinder und Jugendliche in Bedrohungs- und Konfliktsituationen reagieren können, ohne den „Angreifer“ (körperlich und verbal) zu verletzen, wie sie Aufmerksamkeit und Hilfe einfordern können, um Gewalt und Mobbing vorzubeugen.
Dabei spielt „Grenzen setzen“ besonders mit Körpersprache eine entscheidende Rolle.

Faktoren, die Atmosphäre und Schulkultur beeinflussen:
„Beziehungensgeflecht“ in der Klasse, Freundschaft, Toleranz, Vertrauen
Mitbestimmung von SchülerInnen
Kummerkasten, Klassenrat, Magic Circle
Mitverantwortung bei der Sauberkeit
angenehme Klassenraumgestaltung: Farben, Formen, Licht...
Position von Tischen, Tafel & Pult, Platz gibt Raum
(Vorhänge) wohnliche Ecke?
Bilder von gemeinsamen Erlebnissen
Pausen- / Schulhofgestaltung /Grün-Grau-Anteil, begünstigt Langeweile Gewalt?
Wie geht die Aufsicht mit Streitsituationen um?
Einheitliche Konsequenzen – allen bekannt und allgemein gültig ?
Stimmung im Kollegium
Einbeziehung von Elternarbeit
Öffentlichkeitsarbeit / Wahrnehmung
Vorbelastung aus vergangenen Jahren? / Welche Geschichte hat die Schule?

Unsere Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll sensibilisieren, dass Unterricht ein komplexes Unternehmen ist und an vielen Stellschrauben justiert werden kann.



TeilnehmerInnen und Teilnehmer - Script:

Herzlich Willkommen zum Workshop am Di, 8.12.2009
Lasst uns viele Brücken bauen –
Wie gestalte ich Atmosphäre und motiviere meine SchülerInnen?

mit
Petra Wilde & Olaf Schawe

DOJOTEAM
Training gegen Gewalt und mehr –



Warmes und herzliches Interesse ist beinahe so viel wie Verständnis.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


DOJO Training: Verbeugung als Begrüßung im Stehkreis,
standfest stehen
Namensrunde


Rituale helfen, um Konzentration auf den Unterricht (das Thema) zu lenken:
GS: Mathe - RechenkönigIn ermitteln, (Vokabel, Lernstoff-Schnelltest)

Stundeneinstieg - die "Lernlustlinie" als Brücke im Eingangsbereich
Alternative: markiertes Feld an der Wand (von allen SchülerInnen zusammen bearbeitet) berühren
bewusste Entscheidung zum Lernen treffen - Bedeutung klar machen
die innere Einstellung trägt zum (Lern)Erfolg bei


Eine intakte Beziehungsebene schaffen - als Voraussetzung für die Vermittlung von Lerninhalten
- wie geht's?

Wie kann die eigene Klasse/ Lerngruppe erfolgreicher und zufriedener werden?
Wie kann ich mehr SchülerInnen erreichen, um Brücken zu bauen?
Wie mit Kopf und Herz dabei sein: Emotionen der SchülerInnen wecken,
Unterricht als gemeinsame Sache ansehen, bei der es um jeden Einzelnen geht!
Fazit: Aufmerksamkeit bündeln - trainieren und Interesse wach halten

Praxiserprobtes Handwerkszeug
Tipps für eine lernwillige, kooperativ-respektvolle Haltung,
Motivationstechniken zur Steigerung der Schülerleistung


Erfahrungsaustausch (idealerweise unter Kollegen) - und hier im Workshop:

Sammeln - Erfahrungswerte: Was funktioniert gut bei mir?
Bitte Stichpunkte auf Karteikarten notieren (1:1)
TN einzeln - Austausch zwischen 2 TN - im Plenum Vorstellung der Ergebnisse


Die 18 TeilnehmerInnen haben eigene praxiserprobte Tipps als Stichpunkte auf Moderationskarten zusammengetragen, die hier (fast) wortwörtlich aufgelistet sind:


  • „Wer wird Millionär“ – Atmosphäre – Log es ein!
  • Ehrlich sein
  • Kooperatives Lernen (Buch von Norm & Kathy Green) – nrw.learnline/cooplearn
  • Sich für SchülerInnen interessieren – ernst nehmen
  • An den Interessen der SchülerInnen ansetzen
  • Ehrlich gemeintes Interesse zeigen
  • Methode: „Stehe schweigend auf, wenn ...!“
  • Kinder / Jugendliche soweit wie möglich mitgestalten lassen
  • (kleine) Probleme ernst nehmen -> Beziehungsebene wichtig
  • Eintrittskarte verlosen
  • Außerunterrichtliches: Angela Merkel geholfen – kann ich Minister werden?
  • Wiederholung / Auffrischung
  • Überzeugt sein, von dem was ich vermitteln möchte
  • Auf Augenhöhe
  • 1x pro Halbjahr backe ich mit den Französischkursen Crêpes als Auflockerung
  • Brain-Gym-Übung zu Beginn einer Stunde
  • Inhalte mit Bewegungen verbinden – Buch von Prof. Peter Struck
  • Spiele und Bewegung
  • Als Lehrer mitmachen
  • Langen Atem, gerade bei Spielen, die den SchülerInnen erst „albern“ vorkommen und selber dabei sein
  • Kopfrechnen als Einstiegsritual
  • In der Pause mit den SchülerInnen privat reden
  • An richtiger Stelle loben
  • Für Eltern in der Schule backen & einladen
  • Erfolgserlebnisse auch für schwächere SchülerInnen
  • Positive Fehlerkultur: „Was hast Du Dir dabei gedacht?“ – die Betonung ist mitentscheidend
  • SchülerInnen respektieren und sie als Person ernst nehmen
  • Magic Circle
  • Rollenspiele




Was ist für Zusammenarbeit, Klassen- und Lernklima wichtig?


  • fruchtbare Lernumgebung schaffen
  • - Innere Einstellung
  • Motivationstechniken
  • eigene (Denkmütze,...)
  • angeleitete: „Ich schaff' das!“
  • Verantwortung übernehmen
  • für andere (Pausenbuddys, Paten,...)
  • für die Lernumgebung (gestalten, aufräumen,...)
  • - Äußerliche Gestaltung Klassenzimmer
  • Viele Faktoren: Kleinigkeiten ?
  • Begrüßung
  • Eingangsbereich / bunte Klassentürgestaltung;
  • Spaßbremse Tisch im Weg,...
  • Sitzordung, Platz,
  • Gang, Schule, Pausenhof,...
  • Feng Shui, Licht, Farben, Vorhänge, Akustik,...
  • fantasievoll eingerichtete Lernbereiche
  • Äußerliche GestaltungKlassenzimmer - als fruchtbare Lernumgebung,
  • Sauerstoff, regelmäßige Lüftung, Sitzhaltung
  • Angebot von Trinkwasser



Die Bedeutung konzeptioneller Raumgestaltung zur Förderung des Lern- und Sozialverhaltens aus Diplomarbeit     HYPERLINK "http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/37648.html" http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/37648.html


Unterrichtstempo anziehen, für Abwechslung sorgen, um Merkfähigkeit zu steigern,

bewusst Spannung erzeugen, Lücken lassen, Erwartungshaltung aufbauen, Schülerinteresse schüren

das motorisches Gedächtnis aktivieren: Schlüsselbegriffe / Lerninhalte mit Gesten  vermitteln


Bewegungsspiele

bei Unruhe in den Unterricht integrieren,
abreagieren, Kräfte abbauen,
entspannende und bewegende Übungen anders erfahren,

- Stein der Weisen

- Die Raupe

neue Spiele & Übungen sammeln (Klasse mit einbeziehen), sich austauschen

gemeinsam im Chor Kerninhalte /-aussagen wiederholen,


Klassengemeinschaft im Blick, sobald nur "Stoff" im Vordergrund ist Unterricht schwierig; viel Zeit für Klärung von Konflikten, stattdessen Gemeinsamkeiten schaffen
klare Ziele und Regeln, persönlich: "Ich höre zu..." statt "wir hören zu..."
Klassenkonsens, "Kummerkasten, Klassenrat,...


Einzelgespräche führen -  Missverständnisse ausräumen
positive Eigenschaften der SchülerInnen nutzen, um sie zu stärken

Brücken zu anderen bauen, indem Sie SchülerInnen anregen, sich gegenseitig zu bestärken:

Langeweile vorbeugen - SchülerInnen, die sich bewegen, langweilen sich nicht so schnell !

Wichtig: klar stellen, dass nach einer notwendigen Unterbrechung (durch Lautstärke, Bewegung, Spiel ...) der Unterricht weitergeht!
DOJO „Raupe“ mit „Anleitungskarten“ - Lernstoff verknüpfen
Ihr Ziel: die Aufmerksamkeit der SchülerInnen zu steigern!



Feiermomente einplanen, um gemeinsam Lernfortschritte zu feiern und Schülerleistung anzuerkennen: wichtig, auch kleine Erfolge im Lernalltag zu feiern; denn Anerkennung fördert das Selbstvertrauen
Klasse einbeziehen: Wie kann man kurz und bedeutungsvoll feiern?
Welche Gelegenheiten gibt es? Auch pünktliches Erscheinen kann so belohnt werden!

Applaus

"Erfolge feiern macht SchülerInnen Mut, gibt ihnen Anerkennung und erhöht ihr Selbstvertrauen und ihre Motivation."


Seien Sie herzlich!





LiteraturTipp:    Interesse wach halten    So geht das!
Tipps und Tricks für gute Stunden
Rob Abernathy, Mark Reardon
Verlag an der Ruhr 2003
ISBN 3-86072-778-8


Dieser Artikel soll noch ergänzt werden! Wir freuen uns, dass viel Zeit in Projekte fliesst und wenig Zeit zum Aktualisieren!

 

Peter-Wust-Schule 2

 

Mehr zu Projekten für kinder und Jugendliche in der Schule erfahren sie hier.

 

Die DOJO - Bausteine in Schulen

 

Jedes Projekt hat einen oder mehrere Schwerpunkte.

Unsere Arbeit ist handlungs- und prozessorientiert, so wird jedes Projekt der jeweiligen Gruppe angepasst.

 

Schwerpunkte

Es gibt fünf Hauptschwerpunkte:

  • Stärkung des Selbstbewusstsein
  • Selbstschutz = Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
  • Umgang mit Beleidigung und Hänselei
  • Umgang mit Abziehen = räuberische Erpressung
  • Umgang mit Ärger und Wut

Sie können über jeden einzelnen Schwerpunkt mehr erfahren, wenn Sie die Links im Inhaltsverzeichnis dieses Beitrag (eine weitere, nützliche Funktion von Joomla!) anklicken. Das Inhaltsverzeichnis finden Sie oben rechts, oder indem Sie unten auf den Weiter-Link klicken.



 
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